Über mich

Wie meine Arbeit mit Schulen, Lehrkräften und Teams entstanden ist.

Mein Weg begann in der Musik

Mit 16 Jahren begann ich, Kammermusikensembles und Orchester zu leiten und in regelmäßiger Probenarbeit zu Konzerten zu führen.

Dabei wurde mir sehr schnell etwas Wesentliches deutlich:

Damit ein Ensemble sein volles musikalisches Potenzial entfalten kann, müssen drei Dinge gleichzeitig gelingen.

Jeder Musiker muss seine eigene Stimme entsprechend seinem Können auf seinem individuell höchstmöglichen Niveau spielen.

Und gleichzeitig muss jeder sein eigenes Spiel präzise und sensibel auf das Spiel der anderen abstimmen und in das gemeinsame Zusammenspiel einfügen.

“Individuelle Stärke und gemeinsames Zusammenspiel müssen gleichzeitig gelingen.”

Und schließlich braucht ein Ensemble auch ein gemeinsames inneres Bild davon, wie die Musik klingen soll – stilistisch, klanglich, emotional, in Intonation, Phrasierung und Ausdruck.

Erst wenn alle drei Ebenen zusammenkommen, entsteht musikalisch das Beste, was ein Ensemble hervorbringen kann.

Diese Erfahrung hat meinen weiteren Weg stark geprägt.

Dasselbe Prinzip tauchte überall wieder auf

Später begegnete mir genau dieses Prinzip in vielen anderen Bereichen wieder.

Als Lehrer und Klassenlehrer.

In der Begleitung von Lehrkräften und Kollegien.

In der Arbeit mit Sportteams.

Und immer wieder auch in musikalischen Ensembles.

Überall zeigte sich dieselbe grundlegende Herausforderung:

Menschen sollen ihre eigene Stärke entwickeln – und gleichzeitig so zusammenwirken, dass daraus echte gemeinsame Kraft entsteht.

Wenn eines von beidem fehlt, entstehen Spannungen.

Wenn Individualität unterdrückt wird, verlieren Menschen Energie, Initiative und Verantwortung.

Wenn Zusammenarbeit nicht gelingt, entstehen stattdessen oft Konkurrenz, Abgrenzung und Gegeneinander – häufig aus der tiefen menschlichen Angst heraus, nicht zur Gemeinschaft dazuzugehören.

Mich hat deshalb immer mehr interessiert:

Wie können soziale Prozesse so gestaltet werden, dass individuelle Entwicklung und tragfähige Zusammenarbeit gleichzeitig möglich werden – und dadurch für alle eine möglichst hohe Lebensqualität entsteht?

Die Entstehung der IndividTeam-Kunst

Über viele Jahre hinweg habe ich in meiner Arbeit immer wieder erlebt, dass soziale Situationen oft unter ihren eigentlichen Möglichkeiten bleiben.

Dabei wurde mir zunehmend bewusst, dass ich häufig durch das aktuell Unvollkommene hindurch wahrnehmen konnte, wie Zusammenarbeit eigentlich sein könnte, wenn Blockaden und Hindernisse wegfallen.

Diese Wahrnehmung wurde zu einer wichtigen Grundlage meiner Arbeit.

In der Arbeit mit Ensembles, Schulklassen, Kollegien und Teams begann ich immer klarer zu erkennen,

welche Bedingungen Menschen stärken,
welche Dynamiken Zusammenarbeit fördern
und welche Prozesse Gruppen helfen, destruktive Muster zu überwinden.

welche Bedingungen Menschen stärken,

welche Dynamiken Zusammenarbeit fördern

und welche Prozesse Gruppen helfen, destruktive Muster zu überwinden.

Aus dieser Arbeit heraus entstand nach und nach das, was ich heute IndividTeam-Kunst nenne.

Die Kunst, Individualität so zu entfalten, dass daraus echte Teamkraft entsteht.

Denn echte Teamkraft entsteht nicht dadurch, dass Menschen sich anpassen.

Sie entsteht dort, wo Menschen ihre eigene Stärke entwickeln
und lernen, diese bewusst in ein gemeinsames Ganzes einzubringen.

Woran ich heute mit Schulen arbeite

Heute begleite ich Schulen, Lehrkräfte und Kollegien in Entwicklungsprozessen, in denen zwei Kräfte zusammenfinden:

individuelle Stärke
und tragfähige Zusammenarbeit.

Dabei zeigen sich in vielen Schulen ähnliche Herausforderungen.

In Schulklassen entstehen Dynamiken, in denen einzelne Kinder oder Jugendliche ausgegrenzt oder angegriffen werden.

In Kollegien arbeiten engagierte Menschen unter hoher Belastung und verlieren dabei manchmal den Kontakt zu ihrer eigenen Kraft.

Und häufig fehlt eine gemeinsame Kultur, in der Individualität, Verantwortung und Zusammenarbeit sich gegenseitig stärken.

In meiner Arbeit konzentriere ich mich deshalb auf drei zentrale Entwicklungsfelder:

Wobei ich Schulen begleite

Schule ohne Mobbing

Wie destruktive soziale Dynamiken in Klassen erkannt und nachhaltig aufgelöst werden können.

Burnout-Immunität für Lehrkräfte

Wie Lehrkräfte ihre innere Stabilität und Handlungsfähigkeit so entwickeln können, dass sie auch unter anspruchsvollen Bedingungen gesund und wirksam bleiben.

Sozialdynamische Kulturentwicklung in Schulen

Wie Schulen Strukturen und Prozesse entwickeln können, in denen Zusammenarbeit, Verantwortung und Potenzialentfaltung möglich werden.

Die Grundlage all dieser Arbeit
bildet mein Ansatz der IndividTeam-Kunst.

Weitere von mir entwickelte Ansätze

Diese Ansätze sind aus vielen Jahren praktischer Arbeit mit Schulen, Kollegien und Teams entstanden.

Sie sind nicht aus theoretischen Überlegungen allein entstanden, sondern aus der praktischen Begleitung von Klassen, Kollegien und Organisationen.

Dazu gehören unter anderem:

Der IndividTeam-Ansatz

Ein Entwicklungsansatz, der zeigt, wie Individualität zur Quelle echter Teamkraft werden kann.

Die 12 Schlüssel pädagogischer Wirksamkeit

Ein Mentoringansatz für Lehrkräfte zur Entwicklung zentraler Fähigkeiten für wirksamen Unterricht und tragfähige Klassenführung.

Die 7 BurnOut-Heiler

Ein Ansatz zur Stärkung der inneren Stabilität von Lehrkräften und zur nachhaltigen Vorbeugung von Überlastungsdynamiken.

10 Führungsstile und ihre Nebenwirkungen

Ein Ansatz, der sichtbar macht, welche ungewollten Nebenwirkungen verschiedene Führungsstile erzeugen können – und wie sich diese vermeiden lassen.

Internationale Dozententätigkeit

Ein Teil meiner Arbeit findet auch in internationalen Seminaren und Projekten statt.

Dabei zeigt sich immer wieder, dass viele Herausforderungen von Zusammenarbeit, Führung und Kulturentwicklung in Schulen weltweit ähnlich sind – auch wenn jede Schule ihren eigenen Kontext und ihre eigenen Wege hat.

Bisher durfte ich Seminare und Entwicklungsprozesse in neun Ländern begleiten.

Buch

Ich bin Autor des Buches „INTU PLAY“.

Das Buch enthält viele hundert Spiele und Übungen aus den Bereichen Koordination, Synchronisation, musikalische Improvisation, Sinnesschulung, Aufmerksamkeitserweiterung und soziale Kommunikation.

Diese Spiele und Übungen werden unter anderem eingesetzt

  • in Schulungen für Intuitive Pädagogik als Werkzeug zur Selbstschulung pädagogisch tätiger Menschen

  • in Agiler Transformation, Organisationsentwicklung und Teambildung zur Entwicklung persönlicher Agilität

  • in Gemeinschaften zur Entwicklung sozialer Fähigkeiten bei gleichzeitiger individueller Persönlichkeitsschulung

in Schulungen für Intuitive Pädagogik als Werkzeug zur Selbstschulung pädagogisch tätiger Menschen

in Agiler Transformation, Organisationsentwicklung und Teambildung zur Entwicklung persönlicher Agilität

in Gemeinschaften zur Entwicklung sozialer Fähigkeiten bei gleichzeitiger individueller Persönlichkeitsschulung

Die Spiele und Übungen wurden über mehr als sechs Jahrzehnte von Pär Ahlbom gemeinsam mit Freunden und Kollegen entwickelt und kultiviert.

Ich durfte Pär Ahlbom über viele Jahre hinweg intensiv begleiten – unter anderem drei Jahre lang als persönlicher Lehrling auf Seminaren in verschiedenen Ländern sowie über zwölf Jahre in Schulungen für Intuitive Pädagogik.

In enger Zusammenarbeit mit ihm entstand schließlich das Buch INTU PLAY, in dem dieses umfangreiche Spiel- und Übungsrepertoire erstmals gesammelt für die praktische Anwendung zugänglich gemacht wurde.

Workshops und Seminare mit INTU PLAY fanden bisher in mehr als 25 Ländern statt.

Meine Arbeit heute

Heute begleite ich Schulen, Lehrkräfte und Kollegien in Entwicklungsprozessen, in denen genau diese beiden Kräfte zusammenfinden:

die Entfaltung individueller Stärke
und tragfähige Zusammenarbeit.

Mich interessiert dabei besonders die Kunst, soziale Prozesse so zu gestalten, dass individuelle Entwicklung und gemeinsames Zusammenwirken gleichzeitig möglich werden – und daraus für alle Beteiligten eine möglichst hohe Lebensqualität entsteht.

Wenn diese Balance gelingt, entstehen Lern- und Arbeitsräume, in denen Menschen nicht nur funktionieren müssen, sondern wirklich wachsen und wirksam werden können.

Wenn Sie sich fragen, ob meine Arbeit zu Ihrer Schule passt

Jede Schule hat ihre eigene Situation, ihre eigenen Herausforderungen und ihre eigenen Möglichkeiten.

In einem persönlichen Gespräch können wir gemeinsam anschauen,

welche Fragen oder Herausforderungen aktuell im Vordergrund stehen

welche Entwicklungsschritte sinnvoll sein könnten

und welche Form der Zusammenarbeit hilfreich wäre.

Lernen, Entwicklung und Lebensqualität beginnen wieder zusammenzuwirken.

Ich berate Sie gerne persönlich und entwickle gemeinsam mit Ihnen maßgeschneiderte Konzepte, Seminare und Interventionen, die direkt in Ihrem Schulalltag wirken.

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um herauszufinden, ob Sie meine Hilfe wünschen.