user_mobilelogo

Eine Schule der 4. Kommunikationsdimension

Aus der Perspektive der Erwachsenen:

Die Erwachsenen übernehmen die Verantwortung für die Qualität des menschlichen Kontaktes und stehen jederzeit für die Beelterung den Kindern zur Verfügung. Die Erwachsenen bestimmen, was sie selbst lernen wollen und geben sich dafür eine Struktur.

Auf diese Weise gelangt alles in die Atmosphäre, was die Erwachsenen können und sich selbst beibringen. Dadurch kommen die Kinder in die Lage, dass sie sich alles in autonomer Weise zu eigen machen können, was von den Erwachsenen in die Atmosphäre freigestellt wurde. Auf diese Weise lernen die Kinder alles, was die Erwachsenen können und sich selbst beibringen.

 

Aus der Perspektive der Kinder:

Die Kinder werden freigelassen, wie weit sie in die Struktur der Erwachsenen hineingehen. Die Kinder finden zu jeder Zeit mindestens einen Erwachsenen, der im Hier und Jetzt anwesend ist und für beiderseitigen Kontakt zur Verfügung steht.

 

Die Lernstruktur
  • Die ersten drei Schuljahre (etwa 7.-9. Lebensjahr)

bestehen aus Gemeinschaftsaktivitäten wie z. B. gemeinsam Singen, Theater spielen, Geschichten hören und vor allem Spielen, Spielen, Spielen... 10 Minuten am Ende jeden Tages werden die Grundlagen im Lesen, Schreiben & Rechnen gelernt.

  • In den Schuljahren 4-6 (etwa 10.-12. Lebensjahr)

gehen die Gemeinschaftsaktivitäten aus den ersten drei Schuljahren weiter und auch die 10 Minuten Grundlagenlernen am Ende jeden Tages werden beibehalten. Auf diese Weise haben alle Kinder nach 6 Schuljahre eine solide Grundlage in Lesen, Schreiben und Rechnen. Hinzu kommt für jedes Kind völlig individuell eine eigene, regelmäßige Tätigkeit, die jeden Tag ausgeübt wird, z.B. ein Pferd pflegen, ein Musikinstrument üben, ein Handwerk lernen oder, oder, oder... Dies bildet die Grundlagen für die spätere Entwicklung der Intelligenz.

  • In den Schuljahren 7-9 (etwa 13.-15. Lebensjahr)

gehen die Gemeinschaftsaktivitäten und das individuelle Tätigsein weiter. Hinzu kommt nun das Fächerlernen. Jegliches intellektuelle Lernen beginnt erst jetzt. Die Experten, die in diesen Klassenstufen unterrichten, sollten selbst in der 4. Kommunikationsdimension zu Hause sein, also möglichst nach 1990 geboren sein. Sie können ihr Wissen in ähnlicher Weise zur Verfügung stellen, wie Salman Khan, der die Khan Akademie gegründet hat. Die Pädagogen vor Ort begleiten die Kinder in dem Prozess, sich dieses Expertenwissen anzueigenen.

  • In den Schuljahren 10-12 (etwa 16.-18. Lebensjahr)

gehen Gemeinschaftsaktivitäten, individuelles Tätigsein und Fächerlernen weiter. Nun können die Experten, die ihr Wissen zur Verfügung stellen auch älter sein und aus der 3. Kommunikationsdimension heraus kommunizieren. Die Jugendlichen sind nun in ihrer eigenen Kommunikationsfähigkeit so weit entwickelt, dass sie auch auf solche Weise dargebotenes Wissen zu ihrem eigenen umbauen können.

 

Aus der Perspektive der Gesellschaft:

Die Kinder lernen und leben mit hoher Lebensqualität; Lebensqualität, die hervorgeht aus Gemeinschaft, Kommunikation und Kontakt. Daheraus sind sie bestmöglich vorbereitet für die gesellschaftlichen Herausforderungen der Zukunft, in denen es darum geht, durch das eigene Leben eine zukunftsfähige Gesellschaft mitzugestalten, in einer Zeit, in der die Menschheit ökologisch und ökonomisch immer näher an ihre Grenze kommt.

 

Autor dieses Artikels: